11.03.26

IFM Day 2026: Welche Rolle spielen KI und Robotik künftig in Reinigung und Hygiene?

Ich hatte die Gelegenheit, am IFM Day 2026 der ZHAW in Wädenswil teilzunehmen. Über 120 Fachpersonen aus Wissenschaft und Praxis kamen zusammen, um sich über die Auswirkungen von künstlicher Intelligenz, Robotik und Digitalisierung auf das Immobilien- und Facility Management auszutauschen.

Ifm 2026

Im Zentrum der Veranstaltung stand die Frage, wie sich das Zusammenspiel von Mensch und Technologie künftig entwickeln wird. Gerade in serviceorientierten Bereichen wie Facility Services, Reinigung und Hygiene stellt sich zunehmend die Herausforderung, technologische Möglichkeiten sinnvoll einzusetzen, ohne den Menschen aus dem Blick zu verlieren.

Den Auftakt bildeten drei Impulsreferate, die unterschiedliche Perspektiven auf das Thema eröffneten. Dabei ging es unter anderem um die Grenzen künstlicher Intelligenz im Umgang mit Bedeutung und Erfahrung, um neue Entwicklungen im Bereich Physical AI sowie um die Frage, welche Kompetenzen Fachkräfte in einer zunehmend technologisch geprägten Arbeitswelt benötigen werden.

Im Anschluss wurden diese Fragestellungen in drei Workshops vertieft diskutiert. Dabei standen sowohl ethische und gesellschaftliche Aspekte als auch die Weiterentwicklung von Kompetenzen und Berufsprofilen im Facility Management im Fokus.

Im Workshop von Prof. Dr. Theresa Schmiedel & Dr. Nicole Gerber zum Thema «Roboter im Alltag: Perspektiven für heute und morgen», an dem auch Matthias Ruoss, Geschäftsführer der Enzler Reinigungen AG, teilnahm, stand insbesondere die Frage im Zentrum, wie Technologie sinnvoll in Dienstleistungen integriert werden kann, ohne den Menschen aus dem Blick zu verlieren.

Matthias fasste seine Eindrücke aus dem Tag so zusammen:

„Was ich vom IFM Day 2026 mitnehme: Die Zukunft unserer Branche wird von Menschen gemacht, von ihrer Kompetenz, ihrem Mut und ihrem Willen, sich weiterzuentwickeln. Genau dort setzen wir als Unternehmen an.“

Gerade im Bereich Reinigung und Hygiene zeigt sich, dass technologische Entwicklungen zwar neue Möglichkeiten eröffnen, etwa durch Sensorik, datenbasierte Planung oder automatisierte Systeme. Gleichzeitig bleibt die fachliche Kompetenz der Mitarbeitenden entscheidend, um Situationen richtig einzuschätzen, Qualitätsstandards sicherzustellen und Hygieneanforderungen zuverlässig umzusetzen.

Der IFM Day hat einmal mehr gezeigt, wie wertvoll der Austausch zwischen Forschung, Praxis und Dienstleistungsunternehmen ist, um die Zukunft der Facility Services aktiv und verantwortungsvoll zu gestalten.

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